Wie du dynamisches Denken zum besseren Lernen nutzt

Perfektion ist eine Illusion. Es ist etwas nach dem Schüler streben, aber woran sie am Ende scheitern. Aber keine Sorge, das ist eigentlich eine gute Sache. Lass uns erklären wieso.

developing a growth mindset

Wäre es nicht großartig, wenn du einfach Bestnoten in all deinen Prüfungen, Aufsätzen und Projekten erzielen würdest? Auf kurze Sicht wäre es das sicherlich. Aber auf lange Sicht? Definitiv nicht. Deine allgemeine Entwicklung als Student würde vermutlich darunter leiden, wenn alles stets einfach wäre. Das mag sich seltsam anhören. Aber es ist wahr. Das Angehen schwieriger Probleme ist essentieller Teil der Selbstfindung und der Erkenntnis, zu was du alles fähig bist.

So siehst du Dinge, wenn du dynamisch denkst.

Was ist dynamisches Denken?

Schüler mit dynamischem Denken glauben, dass Intelligenz durch harte Arbeit ausbaubar ist. Ihrer Überzeugung nach sollten Herausforderungen nicht vermieden, sondern als Chance betrachtet werden, die dich zu einem besseren Lernenden macht.

Personen mit dynamischem Denken verwenden daher mehr Energie auf Verbesserungen anstatt auf das Sorgen um Misserfolge. Das ermöglicht ihnen ihre eigene Entwicklung zu steuern.

 

Starres Denken vs Dynamisches Denken

Es können viele Unterschiede zwischen dem starren Denker und einer dynamischen Person ausgemacht werden. Ersterer denkt, dass man entweder schlau ist oder eben nicht. Daran kann man nicht viel ändern. Starre Denker vermeiden zudem Herausforderungen und geben oftmals schnell auf, sobald sie sich Hürden oder Kritik gegenübergestellt sehen.

Jemand mit dynamischen Denkprozessen hingegen glaub, dass Anstrengungen der Weg zu mehr Wissen und Fähigkeiten sind. Kritik und Herausforderungen sind aus seiner Sicht wertvolle Verbesserungshinweise und -möglichkeiten.

So sieht es aus, wenn man beide Denkweisen gegenüberstellt:

 

Dynamisches Denken

Aus Fehlern lernen

Wir machen alle Fehler. Aber wenn du beim Lernen keine Fehler machst, dann läuft irgendetwas falsch.

Fehler können einen besseren Lerner aus dir machen, da sie dich dazu zwingen anzuschauen, wo du etwas falsch gemacht hast. Dadurch findest du die Lösung eines Problems. Die Anstrengungen, die du in solchen Momenten aufwendest, helfen dir bei der persönlichen Weiterentwicklung.

“Scheitern. Wieder versuchen. Auf höherem Niveau scheitern.”
– Samuel Beckett

Nehmen wir an, du verstehst einen komplizierten Unterrichtsteil nicht. Was erreichst du durch totales Abschalten, weil du denkst, dass du es eh nicht verstehen wirst? Vermutlich nichts. Durch das Abschalten versetzt du lediglich dein Gehirn in einen Winterschlaf und gewinnst nichts.

Wenn du hingegen durch Nachfragen versuchst herauszubekommen, was vor sich geht und dich bemühst Antworten zu geben (auch wenn sie nicht immer richtig sein mögen), dann zwingst du dein Gehirn zu neuen neuralen Verbindungen.

In anderen Worten: Je mehr du lernst, schwierige Probleme bewältigst und Fehler angehst, desto kräftiger wird dein Gedächtnis. Es ist in etwa so, als würdest du deinem Gehirn ein Update verpassen!

 

Wie du dynamisches Denken in 5 Schritten entwickelst

1. Fordere dein Gehirn heraus

In order to keep your brain flexible, it needs to be challenged. One of the best ways of doing this is to vary the ways you receive and absorb information. Different study tactics can stimulate your brain in different ways. For instance, plotting what you’ve learned in a Mind Map can help you create connections between seemingly unrelated concepts, while research has shown that studying with quizzes is a great way of remembering and recalling information.

2. Denke immer kritisch

Unterrichtsmaterial auswendig zu lernen mag dir gelegentlich eine 1 einbringen, aber du musst die Fähigkeit entwickeln Informationen kritisch zu hinterfragen, um dein Lernmaterial wirklich  zu verstehen. Führe mit Lernnotizen Aufzeichnungen über deine Gedanken zu einem spezifischen Thema und versuche deine Gedanken durch Gründe und Beweise zu rechtfertigen. Dies sind essentielle Fähigkeiten für dein weiteres Leben.

 

3. Arbeite mit Anderen

Schüler die ihr Denken gegenseitig kritisieren, lernen mehr hinzu. Denn ihre Gedanken und Meinungen werden von Anderen herausgefordert. Andere Haltungen bezüglich eines Themas kennenzulernen kann deinen Verstand erweitern und möglicherweise dabei helfen Probleme zu überwinden. Weiterhin gilt: Bei etwas festzustecken ist Teil des Lernprozesses. Aber wenn du mit anderen bei Projekten kollaborierst oder in Lerngruppen zusammenarbeitest, teilst du Gedanken und entwickelst Strategien, jedes Problem auf dem Weg anzugehen.

 

4. Lerne zu lernen

Wie oben bereits erwähnt sind Fehler teil des Lernens und Lebens. Also lerne sie als Chance zur Selbstentwicklung und Verbesserung zu sehen. Wahres Lernen geschieht durch das Ausprobieren. Nur wenige Forscher, Erfinder oder Künstler haben in der Geschichte ihren Durchbruch ohne Fehler und Irrtümer geschafft. Also sei ausdauernd und geduldig und deine Belohnung wird kommen.

 

5. Bleib positiv

Schüler die glauben, dass sie erfolgreich eine Aufgabe absolvieren werden, sind meist auch erfolgreicher dabei. Warum das? Weil das Erwarten von Erfolg an Ausdauer gekoppelt ist. Und Ausdauer sorgt für positive Lernergebnisse. Wann immer du also merkst, dass du in eine starre Denkweise zurückfällst, bleib positiv und fälle Entscheidungen, um davon auszubrechen.

Hast du noch mehr Tipps, wie man dynamisches Denken entwickeln kann? Teile sie uns in den Kommentaren mit!

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